VermischtesBertold Hummel


12-Ton-Pausengong

Zur Eröffnung des neu erbauten Theaters in der Bibrastraße der Hochschule für Musik in Würzburg stiftete Bertold Hummel 1997 einen (Gema-gebührenfreien) 12-Ton-Pausengong, der seit dem bei allen Theater- und Konzertveranstaltungen zu hören ist. Die Kammersängerin Ingeborg Hallstein war so begeistert davon, dass sie sich die Tonfolge in Schriftform vom Komponisten erbat.


Hummel als Olympiasieger

Hummel, dessen sportliche Betätigungen sich auf die tägliche Ausübung der 5 Tibeter beschränkte, wurde bei den Olympischen Spielen 1972 in München mit einer Silbermedaille ausgezeichnet.


Graphische Kompositionen

In den späten 1960er Jahren war es für manche Komponisten en vogue musikalische Werke graphisch zu notieren. Hummel, der zwar für viele seiner symphonischen Werke graphische Verlaufspläne entwarf, aber die genaueste Notation seiner Partituren nie in Frage stellte, zeichnete während seiner Stipendiatenzeit an der Cité des Arts in Paris
12 Szenen für Sonile, die er auf Klangskulpturen des Schweizer Künstlers Eduard Johannes Stöcklin mit den Free-Jazz-Musikern Marion Brown und Gunter Hampel für das französische Fernsehen interpretierte. Die Komposition Felder sowie ein spontan erstelltesTafelbild bei einer Orchesterwoche in der Volkshochschule Wies/Steingaden dokumentieren seinen kurzen, nicht sehr ernst genommenen Ausflug in die Welt der Avantgarde.


Soniles  
Felder  
Tafelbild


Hummel als Förderer verkannter Komponisten

Hummels Engagement für komponierende Kollegen kannte kaum Grenzen.



Rätselhaft

Hummel, selbst leidenschaftlicher Rätsellöser, liebte es, seine Partituren immer wieder mit Zahlen- und Buchstabensymbolik zu versehen. Auch einen Neujahrsgruß formulierte er als Musikrätsel.



Spieluhr

Eine Spieluhr aus dem Besitz seines Vaters hielt Hummel in hohen Ehren. Einer seiner Vorfahren soll sie gefertigt haben. Für ihn war das die erste Spur musikalischer Ambitionen in seiner Familiengeschichte.

Video


 


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