BERTOLD HUMMEL - Texte zu den Werken: opus 3


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1. Streichquartett , op. 3 (1951)


I. Allegro

II. Andante religioso

III. Scherzo

IV. Finale

 

Uraufführung: 29. August 1951, München, Goethesaal, Erste Festwoche der Musikalischen Jugend Deutschlands und 2. Internationales Musikstudententreffen
Gisela Wilhelmi / Edith Klein / Emil Maas / Bertold Hummel

Aufführungsdauer: 16 Minuten

Autograph:
Titel: 1. Streichquartett (1951) op. 3
Umfang: 42 Seiten
Datierung: -
Aufbewahrungsort: Bayerische Staatsbibliothek, München

Verlag: N. Simrock Berlin-London (Boosey & Hawkes) ISMN M221121073

I.II.III.IV.

 

Schon in seinem 1. Streichquartett offenbart sich der 26jährige Bertold Hummel als erfindungsreicher Musiker, der es versteht, im kunstvoll gearbeiteten Satz Vitalität und Leidenschaft auszudrücken. In den vier Sätzen ist seine jugendliche Begeisterung für Hindemith und Bartok nicht zu überhören.
Variable Metren, Tanzfragmente und vor allem der im 2. Satz aufklingende gregorianische Choral weisen aber schon auf seine späteren Hauptwerke hin. Die verschiedenen Spielarten der Streichinstrumente sind ihm als Cellist bestens vertraut und werden in diesem vorwärtsdrängenden Stück effektvoll eingesetzt.
Die sorgfältig recherchierte Edition bei Simrock wird für neugierige Kammermusiker und Konzertveranstalter eine echte Entdeckung sein. Schwierigkeitsgrad: mittelschwer

(Einführungstext im Verlagskatalog)