BERTOLD HUMMEL - Texte zu den Werken: opus 95f


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3 Walzer für Klavier zwei- und vierhändig, op. 95f (1994/1998/2001)

I. Kleiner Walzer op. 95f1

II. Eine kleine Reverenz op. 95f,2

III. Hochzeitswalzer op. 95f,3 Anfang

 

Aufführungsdauer: 11 Minuten

Autograph A/B/C:
Titel: Kleiner Walzer f. Klavier Für Inken / "Eine kleine Reverenz" zum 6.4.01 über die Tonfolge: PAUL WERNER SCHEELE / Hochzeitswalzer zu 4 Händen Gabriele und Stefan David zum 4. Juli 1998 mit den herzlichsten Wünschen für eine glückliche Zukunft
Umfang: 3 Seiten / 3 Seiten / 5 Seiten
Datierung: 21.4.94 / 6.4.01 / 1.Juli 98
Aufbewahrungsort: Bayerische Staatsbibliothek, München / - /
Bayerische Staatsbibliothek, München

Verlag: Schott Musik International ED 9898 / ISMN: 979-0-001-13976-2


Musicaphon M 55716

 

Vorwort (Schott Music)

Diese Drei Walzer, zu festlichen Anlässen komponiert, voller Anspielungen für die Widmungsträger, sind nicht schwer zu realisieren und tragen die unverwechselbare Handschrift Bertold Hummels - einer sogar seine musikalische Unterschrift.


Kleiner Walzer
op. 95f,1 (1994)

Den kleinen 67taktigen Walzer komponierte Bertold Hummel seiner Frau Inken zum 67. Geburtstag. Am Morgen eines jeden Geburtstages wurde im Hause Hummel die 3. Strophe des Chorals "Lobe den Herren" intoniert. Der singende Komponist begleitete die mehr oder weniger disponierten Familienmitglieder am Flügel. Letzte Töne des Chorals eröffnen den Walzer.


Eine kleine Reverenz op. 95f,2 (2001)

Anlässlich des 70. Geburtstages hielt der Würzburger Bischof Paul-Werner Scheele im Münchener Gasteig eine Laudatio auf den befreundeten Komponisten. In dieser Rede nahm Scheele mehrmals Bezug auf Hummels 2. Sinfonie "Reverenza". Zum darauffolgenden 73. Geburtstag des Bischofs revanchierte sich der Komponist mit dieser "kleinen Reverenz" im Dreivierteltakt, die mit den vertonbaren Buchstaben der beiden Namen jongliert.


Hochzeitswalzer op.95f,3 (1998)

Der Hochzeitswalzer erklang zum erstenmal am Hochzeitsabend von Hummels Sohn Stefan David und dessen Frau Gabriele am Österreichischen Wolfgangsee. Die beiden Klavierparts wandern gleichnishaft gemeinsam oder alleine durch Höhen und Tiefen, durch Dur und Moll, um sich am Ende im strahlenden C-Dur zu vereinen.

Martin Hummel


Erstausgabe Kleiner Walzer: J. Schuberth & Co., Eisenach 1996