1.
Preis (2300 €) mit Orgelkonzertverpflichtung im Regensburger Dom im Jahr
2011 SUL BI YI,
geboren 1988 in Pyung-taek (Südkorea), erhielt ihren ersten Klavierunterricht
im Alter von 3 Jahren. Später errang sie viele Preise bei Wettbewerben in
der Kategorie Klavier. Im Jahr 2004 erhielt sie ersten Orgelunterricht in Südkorrea.
2006 begann sie an der Hochschule für Musik und Theater München zunächst
das Studium der katholischen Kirchenmusik, zwei Jahre darauf studierte sie das
Konzertfach Orgel bei Prof. Harald Feller (Improvisation bei Wolfgang Hörlin,
Chorleitung bei Prof. Michael Gläser). Neben ihrem Studium ist sie als Organistin
beim Deutsch-Französischen Chor in München tätig.
2.
Preis (1300 €) CHRISTIAN
DRENGK wurde 1988 in Weimar
geboren, begann im Alter von 5 Jahren mit dem Klavierunterricht bei seiner Mutter
und erhielt ab dem 10. Lebensjahr Orgelunterricht bei seinem Vater. Seit 1995
nimmt er jährlich an nationalen Musikwettbewerben in den Kategorien Blockflöte,
Klavier und Orgel mit sehr guten Erfolgen sowie mit guten bis hervorragenden Ergebnissen
am Bundeswettbewerb Jugend musiziert teil. Christian ist achtfacher
Bundespreisträger, in Villingen-Schwenningen erreichte er 2004 in der Kategorie
Klavier und ein Blasinstrument mit Flötist Marcus Rasch einen
ersten Preis. In den Jahren 2000 bis 2002 besuchte Christian die Sommerakademie
in Arnsberg und wurde von Professoren wie Ilana Schapira (Klavier) und Marcus
Karas (Orgel) unterrichtet. Seit Januar 2004 erhielt Christian Drengk vier Jahre
lang Klavierunterricht bei Herrn Professor Volkmar Lehmann in Weimar. Unter seiner
Leitung nahm er erfolgreich an Wettbewerben wie Jugend musiziert in
Erlangen und Villingen-Schwenningen, Rotary-Klavierwettbewerb für die
Jugend (2006) in Essen und Bernhard- Stavenhagen-Wettbewerb
in Greiz (2006) teil und belegte vordere Plätze. Seit Februar 2004 nimmt
Christian jährlich an den Meisterkursen für Klavier in Altenburg teil.
Des Weiteren besuchte er Meisterkurse in Freiburg und St. Moritz, sowie im Haus
Marteau in der Nähe von Bayreuth. In den Jahren 2004 und 2005 erhielt
er das Stipendium für musikalisch hochbegabte Kinder und Jugendliche
des Freistaates Thüringen. Von
September 2005 bis Juli 2008 studierte Christian Drengk in der Vorklasse Orgel
an der Hochschule für Musik Franz Liszt Weimar bei Professor
Michael Kapsner. Ferner erhält er Unterricht in den Fächern Improvisation,
Liturgisches Orgelspiel und Generalbass. Im Jahre 2006 erreichte Christian einen
3. Preis beim Bundeswettbewerb in der Kategorie Orgel in Freiburg.
Außerdem war er u.a. in der Konzertreihe A und O Alte Musik
und Orgel der Hochschule für Musik Franz Liszt Weimar tätig
und spielte auf historisch wertvollen Orgeln wie die Stertzing-Orgel in Büßleben
bei Erfurt. Als Auszeichnung für hervorragende Leistungen beim Landeswettbewerb
Jugend musiziert wurde Christian Drengk in den Jahren 2004 (mit Flötist
Marcus Rasch) und 2006 (Orgel) zu Rundfunkaufnahmen des Kulturradios MDR
Figaro nach Sondershausen und Hildburghausen eingeladen. Im September 2007
belegte er beim 7. Europäischen Orgelwettbewerb für die Jugend in Ljubljana
den 1. Platz, wurde als bester Teilnehmer aller Altersgruppen ausgezeichnet und
gewann zudem Anschlusskonzerte in Rapperswil/Schweiz und Ljubljana 2008. Am 18.
November 2008 wurde Christian auf einer Festveranstaltung in Freiburg ein Europäischer
Förderpreis der Kulturstiftung Pro Europa im Fach Orgel verliehen. Im September
2009 erreichte Christian das Halbfinale des 6. Internationalen Mikael-Tariverdiev-
Orgelwettbewerbs im russischen Kaliningrad. Seit Oktober 2008 studiert Christian
an der Hochschule für Musik in Freiburg im Breisgau im Doppelstudium Klavier
bei Herrn Prof. Gilead Mishory und Kirchenmusik bei Herrn Prof. Martin Schmeding.
Im Februar 2009 trat Christian Drengk die Kantorenstelle der Auferstehungskirche
Freiburg-Littenweiler an und brachte bereits Bach-Kantaten und andere Chorkonzerte
zur Aufführung. Als gefragter Solist wurde Christian Drengk zu Orgelkonzerten
an bedeutenden Instrumenten in Ludwigsburg, Leipzig, Rapperswil, Graz und Linz
eingeladen.
3.
Preis (1000 €) JOHANNES
SIEBER (Deutschland) Johannes Sieber, geboren 1987 in Bruchsal, erhielt
seinen ersten Klavier- und Orgelunterricht bei seinem Vater. Er setzte den Klavierunterricht
bei Stefan Fuchs an der Musik- und Kunstschule Bruchsal fort und nahm in dieser
Zeit auch mehrmals erfolgreich am Regional- und Landeswettbewerb "Jugend
Musiziert" teil. Er absolvierte die kirchenmusikalische C-Ausbildung im Alter
von 15 Jahren bei Kirchenmusikdirektor Mathias Kohlmann (Pforzheim) und erhielt
während dieser Ausbildung Orgelunterricht bei Kantor Andreas Schmid (Eppingen).
Anschließend setzte er seinen Orgelunterricht bei Mathias Kohlmann fort. Derzeit
studiert Johannes Sieber Kirchenmusik und Schulmusik an der Hochschule für
Musik, Freiburg. Zu seinen Lehrern zählen Prof. Helmut Deutsch (Orgelliteraturspiel),
Markus Uhl (Liturgisches Orgelspiel/Improvisation) und Tilman Krämer (Klavier).
Neben seinem Studium ist Johannes Sieber unter anderem als Organist in Kirchzarten
und der Seelsorgeeinheit Freiburg-Landwasser/Hochdorf tätig.
Progamm
der Abschluss-Matinée 
| Wettbewerbs-Folder 
|
Wettbewerbs-Repertoire
2009 1. Runde
| Johann
Sebastian Bach | Choraltrio
"Allein Gott in der Höh sei Ehr" A-Dur,
BWV 664 (Leipziger Choräle) | | | und | Felix
Mendelssohn Bartholdy | eine
Orgelsonate freier Wahl | | | und | | Bertold
Hummel | ein
Satz freier Wahl aus einem der beiden folgenden Werke In
memoriam Anton Bruckner op. 91a Anton
Böhm & Sohn 12464-72
Drei Marianische Fresken
op. 42 Simrock
(Boosey & Hawkes) op.42
Nr.1 Salve Regina ISMN M-2211-0850-0 op.42 Nr.2 Ave maris stella ISMN M-2211-0851-7 op.42
Nr.3 Regina coeli ISMN M-2211-0852-4 oder
Alleluja
op. 44 Simrock
(Boosey & Hawkes) / ISMN M-2211-1806-6 |
2.
Runde: | Bertold
Hummel | Benedicamus
Domino op. 102 Schott Music ED 8919 / ISMN: M-001-12438-6 | | | und | | - | ein
Orgelwerk freier Wahl - komponiert nach 1950 (max. 10 min.) |
Jury Prof.
Franz Josef Stoiber (Rektor der Hochschule für Katholische Kirchenmusik
und Musikpädagogik Regensburg - Vorsitzender)
Prof.
Dr. Winfried Bönig (Hochschule für Musik Köln) Prof.
Dr. h.c. Christoph Bossert (Hochschule für Musik Würzburg) Prof.
Jürgen Essl (Hochschule für Musik und darstellende Kunst Stuttgart)
Prof.
Wolfgang Hörlin (Hochschule für Musik und Theater München) Prof.
Michael Kapsner (Hochschule für Musik FRANZ LISZT Weimar) Prof.
Klemens Schnorr (Hochschule für Musik Freiburg i.Brsg.) Schirmherr
des Wettbewerbs: Prof.
Dr. Hans Maier (München) Hans
Maier: Bertold Hummel / Plädoyer für das originelle uvre des zeitgenössichen
Komponisten Presse Mittelbayerische
Zeitung Regensburg, 2.12.2009 Hummels
Klänge Organisten erinnern in der Kirchenmusikschule an den Komponisten. Regensburg.
Von Gerhard Dietel, MZ Nach
zwei Auswahlrunden standen am vergangenen Wochenende die Preisträger fest:
bei einem Wettbewerb zum Angedenken an den 2002 verstorbenen Komponisten Bertold
Hummel, der diesmal für das Instrument Orgel ausgeschrieben war und am vergangenen
Wochenende an der hiesigen Hochschule für katholische Kirchenmusik und Musikpädagogik
stattfand. Bei einer sonntäglichen Konzertmatinee konnten die drei prämierten
Organisten ihr Können bei der Interpretation von Werken Bertold Hummels der
Öffentlichkeit vorstellen. Auf
die personellen Verbindungen Hummels zur Regensburger Hochschule und zu ihren
Dozenten wies Franz Josef Stoiber, Hochschulrektor und Juryvorsitzender im Rahmen
der Preisverleihung hin, die Inken Hummel, die Witwe des Komponisten, anschließend
vornahm. Und Martin Hummel,
Mitglied des Kuratoriums der Bertold-Hummel-Stiftung, sprach in seinem kurzen
Wortbeitrag die Hoffnung aus, dass die Teilnehmer in der Auseinandersetzung mit
der Musik seines Vaters Anregungen, gute Gedanken und Gefühle
empfangen hätten. Die
klingenden Ergebnisse sprachen für die Erfüllung dieses Wunsches. An
der erst vor Kurzem eingeweihten Goll-Orgel im Konzertsaal der Hochschule interpretierte
Christian Drengk (2. Preis) Hummels Salve Regina aus den Marianischen
Fresken, während sich Johannes Sieber (3. Preis) der Gestaltung des
Alleluja op. 44 annahm. Beide entwickelten eine stupende Virtuosität
und viel klangliche Fantasie bei der Aufgabe, die den Kompositionen Hummels zugrunde
liegenden Choralmelodien in wechselnden Beleuchtungen erscheinen zu lassen. Mit
einer weiteren Choralbearbeitung Hummels, dem weit dimensionierten Benedicamus
Domino op. 102, präsentierte sich Sul Bi Yi, die Gewinnerin des Wettbewerbs.
Ihr gelang es am schlüssigsten, aus den einzelnen kontrastierenden Elementen
von Hummels Klangsprache ein Ganzes zu gestalten und aus Choralmelos, virtuosem
Laufwerk, farbigen Harmonieflächen und hereintönenden Vogelstimmen einen
lebendigen Spannungsbogen zu entwickeln.
http://www.orgel-information.de
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